Schule, Kirche, Klinik, Fabrik, Vorlesung


НазваниеSchule, Kirche, Klinik, Fabrik, Vorlesung
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Tabelle I

mit dem Dativ

ab
ab unserem Lager

ab Werk, ab Fabrik

der Bus fährt ab Hauptbahnhof.

D 505 ist ab Düsseldorf Eilzug.

ab nächsten Montag

ab erstem Mai

jugendfrei ab 14 Jahren
an
Er steht an der Tür.

München liegt an der Isar.

Der Kapitän ist an Bord.

Sie rechnet an der Tafel.

An diesem Abend geschah es.

am Ende seines Lebens.

am 3. August

Er ist an den Masern erkrankt.

Er schreibt an einem Roman.
auf
Die Blumen stehen auf dem Tisch.

Er arbeitet auf dem Bau.

Sie ist auf der Universität, auf dem Gymnasium.

Wir fahren auf Urlaub.

aus
Er geht, kommt aus dem Haus.

Er trinkt aus der Flasche.

Sie stammt aus der Schweiz, aus Zürich.

ein Kleid aus reiner Seide.

Aus dir wird nichts.

Er tat es aus ehrlicher Überzeugung.
außer
Wir essen außer Hause. (veraltend mit Genitiv: außer Hauses).

Das steht außer jedem Zweifel.
Er bediente sie außer der Reihe.

Er ist Hauptmann außer Dienst[en] (a.D.)

Ich war außer mir vor Freude.

Ich geriet außer mir vor Wut.

Außer dir habe ich keinen Freund.

Man hört nichts außer dem Ventilator.
bei
Potsdam liegt bei Berlin.

Er wohnt nahe bei, dicht bei der Schule.

Sie arbeitet bei den Stadtwerken.

Ich habe das Geld nicht bei mir.

Er nahm sie bei der Hand.

bei der Ankunft des Zuges

beim Eintritt der Dämmerung

Sie half ihm bei der Arbeit, beim Arbeiten.

Bei Glatteis muss gestreut werden.

Er arbeitet bei Licht.
betreffend


bis


Wir flogen bis Frankfurt, der alten Messestadt.


durch


entgegen
Entgegen meinem Wunsch / meinem Wunsch entgegen ist er nicht gekommen.
entlang
(selten:) Dem Fluss entlang standen Bäume.

Entlang dem Weg läuft ein Zaun. (selten mit Genitiv: entlang des Weges läuft ein Zaun).
entsprechend
Entsprechend seinem Vorschlag / seinem Vorschlag entsprechend wurde die Brücke gebaut. (Der Genitiv kommt vor, ist aber falsch!)
fern
fern allem Trubel

fern der Stadt
für

gegen


gegenüber
Er wohnt gegenüber dem Bahnhof.

Mir gegenüber wagt er das nicht.

Er ist gegenüber allen Reformen / allen Reformen gegenüber sehr zurückhaltend.

(Der Genitiv kommt vor, ist aber falsch!)
gemäß
gemäß dem Beschluss / dem Beschluss gemäß

gemäß Artikel 21 des Grundgesetzes

(Der Genitiv kommt vor, ist aber falsch!)

hinter
Er stand hinter dem / hinterm Vorhang, trat hinter dem Vorhang hervor.

Sie saß hinter ihm.

Das habe ich bald hinter mir.

Sie versteckte sich hinter einem Baum.

in
Er wohnt in der Stadt.

Sie lebt in Berlin.

Er liegt noch im Bett.
In diesem Punkt hast du recht.

Er ist tüchtig in seinem Beruf.

in der Frühe

im Sommer

heute in 14 Tagen
Er geht in Pantoffeln.

ein Bericht in englischer Sprache / in englisch / in Englisch

Er hat eine Eins in Englisch (= im Schulfach Englisch)

Ich habe mich in ihm getäuscht.


mit
Er tanzte mit ihr.

Ehepaare mit Kindern und ohne Kinder / (elliptisch:) mit und ohne Kinder

Er zögert mit seiner Antwort.

Er schlug mit dem Hammer zu.
mitsamt
Das Schiff ging mitsamt der Besatzung unter.
nach
Wir kamen nach Hamburg, dem deutschen Welthafen.

Er griff nach seinem Hut.

Das Zimmer geht nach der Straße.

Einer nach dem anderen verließ das Zimmer.

Nach dem Gottesdienst gingen wir spazieren.

Nach zwei Monaten reiste er ab.

Er half nach Kräften mit.

meiner Erinnerung nach

allem Anschein nach (nicht: meines Erachtens nach!)
nächst (gehoben, veraltend)
Nächst dem Hause steht ein Baum.

Nächst dem Vater war ihr der Bruder der vertrauteste Mensch.
nahe
Nahe dem Hause floss ein Bach.
neben
Der Schrank steht neben der Tür.

Sie saß neben mir.

Er betreibt neben seinem Beruf eine kleine Landwirtschaft.

Neben ihr verblassen alle anderen.
nebst
Er lud Anna nebst ihren Freundinnen ein.

Es grüßt Dich Dein Karl nebst Familie.
ohne
per

pro


samt
der Fürst samt seinem Gefolge

das Haus samt [allem] Inventar
seit
Seit dem Kriege lebt er im Westen.

Er wartet seit zwei Stunden.
über
Die Lampe hängt über dem Tisch.

Das Flugzeug kreist über der Stadt.

Er wohnt über seinen Eltern.

Sie trug eine Stola über dem Kleid.

Er schlief über der Arbeit / über den Büchern ein.

um


unter
Der Hund liegt unter dem Tisch.

Der Zug fährt unter der Brücke hindurch.

Er arbeitet unter großem Zeitdruck.

Sie saß unter den Zuschauern.

unter der Regierung Karls V.

Kinder unter 10 Jahren.

vis-a-vis
Das Cafe liegt vis-a-vis dem Theater.
von
Vom Schloss bis zum Bahnhof sind es 10 Minuten.

Er kommt von Berlin.

Er sprang vom Balkon herunter.

Von diesem Tag an wohnte er bei uns.

Von Ostern bis Pfingsten war er verreist.

Ich habe einen Brief von meiner Mutter.

Der Baum ist von dem Traktor umgerissen worden.

Wir sprachen von dir.

die Königin von England

ein Ring von Gold

ein Fall von Menschenraub

eine Entfernung von drei Meilen

eine Gans von 4 Kilo

Einer von ihnen war der Täter.

Er schrieb eine Art von Roman.
vor
Er hielt, parkte vor dem Hause.

Er stand vor einer schweren Entscheidung.


Er wurde Sieger vor seinem Landsmann.

Vor zwei Stunden kam er an.

Vor seinem Unfall war er kerngesund.

Vor mir war schon ein anderer Bewerber da.

Er zitterte vor Kälte.

Sie hatte Angst vor ihm.

Der Baum schützte sie vor dem Regen.
wider
zu
Er kommt zu uns.

Das Bild ging von einer Hand zur anderen.

Von hier bis zum Schloss sind es 10 Minuten.

Er ist nicht zu Hause.

Wir wohnen zu ebener Erde.

(gehoben:) Er lebte zu Köln.

Zu Anfang des Jahres war ich verreist.

Er kommt zu Ostern nach Hause.

Von Tag zu Tag ging es besser.

Er ging zu Fuß.

Sie lud mich zum Essen ein.

Zu Ehren des Jubilars gab es einen Empfang im Rathaus.

Ich brauche Stoff zu einem Kleid.

Das Geld gehört nur zur Hälfte, zu einem Drittel mir.

Das Holz zerfiel zu grauem Staub.

Zu meiner Überraschung sagte er nichts.
zuliebe
Das tue ich nur meinem Vater zuliebe.

Ihrem Freund zuliebe ging sie mit.
zunächst
Die Plastik steht zunächst dem Pfeiler.

Das Haus ist dem See zunächst / zunächst dem See gelegen.
zuwider
Meinem Befehl zuwider ist der Baum gefällt worden.
zwischen
Der Garten liegt zwischen dem Haus und dem Wald.

Er saß zwischen seinen Eltern.

Zwischen den Jahren / Zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten wir nicht.

Der Unterschied zwischen ihnen ist nicht groß.

Zwischen mir und dir gibt es keine Geheimnisse.

mit dem Akkusativ

ab nächsten Montag

ab ersten Mai

jugendfrei ab 14 Jahre


Er geht an die Tür.

Wir fahren an die See.

Der Kapitän geht an Bord.

Sie schreibt an die Tafel.
Er war gesund bis an sein Ende.


Wir denken an dich.

Sie stellt die Blumen auf den Tisch.

Wir gehen aufs Feld.

Er geht auf die Universität, aufs Gymnasium.

Er geht morgen auf Urlaub.

Die Sitzung ist auf Freitag, den 2. Mai anberaumt.

Er hat mich auf nächsten Mittwoch vertröstet.

In der Nacht vom 4. auf den 5. September hat es geregnet.

Sie wurde auf 3 Jahre verpflichtet.

auf diese Weise

auf meine Kosten

Sie unterhielten sich auf Englisch.

Die Mannschaft spielt auf Zeit.

Auf jeden kommen 5 Euro.

Ich freue mich auf das Wiedersehen.

Ich bin gespannt auf deinen Bericht.

Er konnte das außer jeden Zweifel stellen.

Das Schiff wurde außer Dienst gestellt.
Ich geriet außer mich vor Wut.

unser Schreiben betreffend den Bruch des Vertrags

bis hierher

Der Zug fährt bis München, bis Dänemark.

Wir flogen bis Frankfurt.

bis nächste Woche, nächsten Dienstag

bis Montag, den 5. Mai

bis eine Minute nach 12 Uhr.

Die Kugel drang durch die Wand.

Er watet durch den Bach, durchs Wasser.

Er schickt den Brief durch einen Boten.

Das Haus wurde durch Bomben zerstört.


Den Fluss entlang standen Bäume.

Er trainiert für die Mannschaft.

Er schwärmt für klassische Musik.

Dieses Buch ist für dich.

Die Sache ist für mich erledigt.

Ich halte ihn für einen Schwindler, für wenig geeignet.

Ich bin für ihn eingesprungen.

Er ist sehr groß für sein Alter.

Ich bin für einige Tage verreist.

Sie sind für Freitag, für 11 Uhr vorgemerkt.

Tag für Tag.

Wort für Wort.


Er schwimmt gegen den Strom.

Er hält das Negativ gegen das Licht.

Wir kämpfen gegen eine Übermacht.

Das ist gegen die Vernunft.

Sie war höflich gegen alle.

Ich komme gegen Abend zu dir.

Es war gegen 11 Uhr.

Was bin ich gegen den berühmten Mann!

Er tut es nur gegen Bezahlung.

Er ging hinter den Vorhang, hinters Haus.
Sie setzte sich hinter ihn.

Das habe ich bald hinter mich gebracht.

(veraltend:) Sie versteckte sich hinter einen Baum.


Er zieht in die Stadt.

Sie reiste in die Schweiz.

Er geht ins Bett.

Der Baum wächst in die Breite.
Das dauert bis in den Herbst.

Sie hat sich in ihn verliebt.

Er willigte in den Vorschlag ein.

Wir stellten den Schrank neben die Tür.

Ich setzte mich neben sie.

Er kam ohne seine Eltern.

Ich war ohne einen Euro Geld.

Sei ohne Sorge!

Ehepaare ohne Kinder.

per eingeschriebenen Brief

per Post, Schiff, Bahn

Die Ware ist per ersten Januar zu liefern.

Eintritt 2 Euro pro Erwachsenen.

Der Preis beträgt 20 Euro pro Stück.

Wir hängen die Lampe über den Tisch.

Das Flugzeug flog über die Stadt [hinweg].
Sie legte eine Stola über das Kleid.

Er saß über seine Arbeit / die Büchern gebeugt.

ein Vortrag über moderne Malerei

Wie denkst du über den Vorschlag?

Ich freue mich sehr über den Brief.

Kinder über 10 Jahre (als Adverb ohne Rektion: Die Kinder sind alle über 10 Jahre alt)

Er verreist über das Wochenende.

Das Heizöl reicht über den Winter.

Er lacht über deine Späße.

Alle standen um den Tisch [herum].

Sie liefen um das Haus.

Das Theater beginnt um 8 Uhr.

Wir beginnen jeden Tag um die gleiche Zeit.

Er kommt um den 15. Juni zurück.

Sie bat mich um das Buch.

Sie sorgte sich um ihr Kind.

Es ist schade um ihn.

Er ist um einen kopf größer als ich.

Ich muss die Ärmel um 5 cm kürzen.


Der Hund kriecht unter den Tisch.

Der Radfahrer fuhr unter die Brücke.
Die Scheune ist bis unters Dach gefüllt.
Sie setzte sich unter die Zuschauer.
(als Adverb ohne Rektion: Die Kinder sind alle unter 10 Jahre alt)

Er fuhr vor das Haus.

Er sah sich vor eine schwere Entscheidung gestellt.

Der Dampfer erhielt einen Schuss vor dem Bug.

Das war wider meinen Befehl.

Wider [alles] Erwarten kam er doch.

Er hat wider besseres Wissen die Unwahrheit gesagt.

Er legte das Buch zwischen die Vase und das Bild.
Sie setzte sich zwischen die Eltern.

Mein Urlaub fällt zwischen die Feiertage.


In der zweiten Tabelle sind die Präpositionen zusammengestellt, die den Genitiv regieren. Es sind erstaunlich viele. Einige davon, z.B. [an]statt, infolge, innerhalb, trotz, während, wegen, werden recht häufig gebraucht. Die meisten aber gehören der Amts- oder der Kaufmannssprache an oder sind sogar bloßes Papierdeutsch (abzüglich, anlässlich, betreffs, einschließlich, hinsichtlich, mangels, mittels, seitens, unbeschadet, zwecks u.a.). In der Tabelle wurden diese Wörter besonders gekennzeichnet.

Dass es so viele Präpositionen mit dem Genitiv gibt, hat gute Gründe. Alle diese Wörter sind erst im Laufe der Sprachgeschichte zu Präpositionen geworden. Sie stammen aus verschiedenen Wortarten. Es sind ursprüngliche Substantive darunter (statt, dank, kraft, mittels, namens), als Adverbien gebrauchte Adjektive und Partizipien (unweit, fern, unbeschadet), abgeleitete Adverbien (einschließlich, hinsichtlich) und zusammengewachsene Fügungen aus Präposition oder Pronomen und Substantiv (infolge, zugunsten, diesseits).

^ Bei den Substantiven wurde das Genitivattribut zum präpositionalen Genitiv: an des Vaters Statt wurde zu [an]statt des Vaters; von der Seite der Regierung wurde zu von Seiten / seitens der Regierung.

In der Präposition wegen steckt die Mehrzahl von Weg, wie noch die alte Formel von Amts wegen (eigentl. „von den Wegen, d.h. von der Seite des Amtes her“) zeigt. Auch das …halb in ober-, unter-, innerhalb ist eigentlich ein Substantiv (althochdeutsch halba, mittelhochdeutsch halbe „Hälfte, Seite“, innerhalb der Mauer bedeutet also „auf der inneren Seite der Mauer“).

Auch bei Präpositionen wie anlässlich, einschließlich, zuzüglich liegt ein attributiver Genitiv zugrunde, denn sie vertreten die Substantive ^ Anlass, Einschluss, Hinzuziehung, u.ä. (aus Anlass / anlässlich seines Geburtstages; unter Einschluss / einschließlich der Heizkosten).

Wieder anders ist die Präposition während entstanden, nämlich aus dem 1. Partizip von währen „andauern“: während der Nacht lautete ursprünglich bei währender (= andauernder) Nacht. Hier ist der Genitiv erst nachträglich hineingedeutet worden, indem man die Endung …der falsch abtrennte.

Wie stark die Tendenz zum Genitiv aber ist, zeigen die Präpositionen dank und trotz, die aus den gleichlautenden Substantiven entstanden sind. Bei beiden sollte man den Dativ erwarten (vgl. ich sage dir Dank, ich biete ihm Trotz). Aber bei dank ist der Genitiv schon fast ebenso häufig geworden (dank seines Einsatzes / seinem Einsatz) und überwiegt sogar im Plural (dank ihrer guten Kenntnisse / [weniger gebräuchlich:] ihren guten Kenntnissen), und trotz wird heute ganz überwiegend mit dem Genitiv verbunden (trotz des Regens). Beide Präpositionen haben sich also den vielen anderen angeschlossen, die gleich ihnen aus Substantiven hervorgegangen sind.

Auf der andern Seite aber: so fest ist der Genitiv auch wieder nicht! wie oft hört man in der Umgangssprache: wegen dem schlechten Wetter; statt einem Hut; während seinem Urlaub! In gutem Deutsch darf hier nur der Genitiv stehen: wegen des schlechten Wetters; statt eines Hutes; während seines Urlaubs. Es gibt aber drei Fälle, in denen auch die Hochsprache den Dativ zulässt:
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